Einkaufen in Weiden - 20 Jahre nach der Zerstörung - 2018 WIedereröffnung!
Info: Im 1. Halbjahr 2018 wurden drei Anzeigenportale auf 1&1 Servern installiert. Im Dezember waren alle drei zerstört! Soviel zum 1&1 "Kundendienst"!!!
Am 14. Februar 2019, vormittags, wurde der Auftrag zur Reparatur des Anzeigenportals "Die Anzeige - Seit 1998" (www.dieanzeige.de) erteilt Das Anzeigenportal www.wr-o-anzeigen.de,
ebenso auf 1&1 Servern installiert, haben wir wg. Zerstörung gekündigt, "Die Anzeige Weiden/Amberg" (auf 1&1-Servern) wurde von uns wg. Zerstörung weggeschaltet!!! >> Zum Schadensbericht
Bei "Einkaufen in Weiden", "WR-O Magazin2", "Die Anzeige Magazin" wurden auf der Kontaktseite der E-Mail-Versand deaktiviert!!! Damit ist kein E-Mail-Kontakt mehr möglich, Anzeigen wie in der Zeitung ebenfalls!!!

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Stadtwerke München (SWM)


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Wirtschaftsinformationen und Verbrauchertipps


Dr. Florian Bieberbach, Vorsitzender der Geschäftsführung der Stadtwerke München zum Abschlussbericht der "Kohlekommission"

Dr. Florian Bieberbach, Vorsitzender der Geschäftsführung der Stadtwerke München. Bild: obs/Stadtwerke München/Maik Kern

München (ots|wro) - Die Stadtwerke München (SWM) begrüßen die heutige Einigung und damit verbundenen Maßnahmenvorschläge der Kommission "Wachstum, Struktur-
wandel und Beschäftigung" zum gesicherten schrittweisen Ausstieg aus der Kohlever-
stromung bis 2038. Im Jahr 2032 soll überprüft werden, ob der Ausstieg schon 2035 vollzogen werden kann. Dr. Florian Bieberbach, Vorsitzender der SWM Geschäfts-
führung: "Ich bin überzeugt, dass durch den früheren Ausstieg bereits 2035 die Ver-
sorgungssicherheit nicht gefährdet wird. Der Ausstieg ist ein wichtiger Schritt, um die erneuerbaren Energien weiter voran zu bringen". Konkret einigte man sich darauf bis 2022 insgesamt 12,5 GW Leistung (davon 3 GW Braunkohle) und bis 2030 25,6 GW Leistung vom Netz zu nehmen. Dr. Florian Bieberbach, Vorsitzender der SWM Ge-
schäftsführung: "Der Bericht der Kommission ebnet nun den Weg für die notwendige Dekarbonisierung unserer Wirtschaft für die nächsten Dekaden. Um schnell deutliche CO2-Einsparungen zu erzielen, sollte bei aller Freiwilligkeit über den Zeitpunkt der Stilllegung ein besonderes Augenmerkt auf der Reihenfolge der Abschaltungen der Kohlekraftwerke liegen, die im Rahmen der geplanten Ausschreibungen zwingend berücksichtigt werden muss: Die Reihenfolge in der Auktionierung sollte sich an den CO2-Vermeidungskosten orientieren, außerdem muss gelten: Braunkohle- vor Steinkohlekraftwerken und unge-
koppelte vor gekoppelten Anlagen (Kraft-Wärme-Kopplung). Nur so werden die Sektorziele bis 2030 erreicht werden können, die endlich notwendige Planungssicherheit für Unternehmen geschaffen und gleichzeitig Investitionen in erneuerbare Technologien marktgetrieben angereizt."

xiblen Strom-Wärme-Systemen weiterentwickelt werden, zu denen neben KWK-Anlagen auch Speicher, Fernwärmenetze, Wärmepumpen, power-to-heat-Anlagen sowie solar- oder geothermische Anlagen gehören. Dr. Bieberbach: "Die SWM haben schon lan-
ge die wichtige Rolle der KWK in der Wärmewende
auf dem Weg zu CO2-neutraler Fernwärme erkannt. Nur so lassen sich nennenswerte Fortschritte in städ-
tischen Ballungsräumen erreichen. Seit Jahren setzen wir auf den Ausbau und die Weiterentwicklung der KWK, wie auch die ambitionierten Anstrengungen
der SWM im Bereich der Geothermie zeigen."

Gleichzeitig muss das gesamte bestehende System der Entgelte, Abgaben und Umlagen im Energiesektor um-
fassend überarbeitet werden, zu diesem Ergebnis kam auch die Kommission. Schließlich hemmt das derzeitige System durch überproportionale Belastung von Strom im Vergleich zu anderen Energieträgern die Sektorkopplung und die Nutzung bestehender oder neuer Flexibilitäts-
optionen wie Power-to-Gas, Wasserstoff und Speicher bereits seit Jahren. Ein entscheidendes Instrument zur Unterstützung der Sektorkopplung ist die Absenkung der Stromsteuer als dämpfende Wirkung auf die Strompreise, wie auch die Kommission erkannte. Zusätz-
lich fordert Dr. Florian Bieberbach, dass alle Energieträger sektorübergreifend entsprechend ihren CO2-Emissionen mit einer Umlage auf Basis des jeweiligen Energiever-
brauchs belegt werden sollten.
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Stadtwerke München (SWM)

Die SWM zählen als kommunales Versorgungs- und Dienstleistungsunternehmen der Landeshauptstadt München zu den größten Energie- und Infrastrukturun-
ternehmen Deutschlands. Zu ihren Kernaufgaben gehört die Versorgung der Stadt München mit Energie (Strom, Erdgas, Fernwärme, Fernkälte) und mit quellfrischem Trinkwasser aus dem bayerischen Voralpenland. Die Verkehrstochter MVG ist verantwortlich für U-Bahn, Bus und Tram. Ferner betreiben die SWM 18 Hallen- und Freibäder. Im SWM Konzern arbeiten knapp 10.000 Mit-
arbeiterinnen und Mitarbeiter, die im Jahr 2017 einen Umsatz von 7,2 Milliarden Euro erwirtschaftet haben.

Mehr Infos auf: www.swm.de

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Die Allokation des Umstellbonus im KWKG (Kraft-Wärme-Kopplungs-Gesetz) ist grundsätzlich richtig, allerdings muss der Umstellbonus im KWKG deutlich erhöht werden, um auch hier relevante Effekte zu erreichen. Als zwingend not-
wendiges Instrument zur Dekarbonisierung der Wirtschaft und zur Stärkung des Europäischen Emissionshandels sehen die SWM die ab 2021 mögliche Stilllegung von CO2-Zertifi-
katen, die durch den Ausstieg aus der Kohleverstromung frei werden. Dr. Bieberbach: "Dies haben wir schon lange gefor-
dert und fühlen uns nun umso mehr bestätigt, da diese For-
derung im Abschlussbericht Einzug gehalten hat. Insofern ist zu begrüßen, dass vor allem für den Zeitraum von 2023 bis 2030 bereits konkrete Vorstellungen zum Stilllegungsver-
fahren vorgelegt wurden."

Sehr wichtig für die CO2-Reduzierung ist der Vorschlag der Kommission zur Prüfung der Einführung einer CO2-Beprei-
sung mit Lenkungswirkung auch in den Sektoren außerhalb des Europäischen Emissionshandels. Nur so wird auch aus diesen Sektoren ein größerer Beitrag zum Klimaschutz erreicht werden und gleichzeitig ein wirtschaftlicher Anreiz zur Nutzung der Flexibilitätspotenziale von Power-to-X-Anlagen und anderer innovativer erneuerbarer Technologien für die Wirtschaft geschaffen.

Um die Dekarbonisierungsziele zu erreichen und eine echte Steuerungswirkung über die CO2-Zertifikate zu erzielen so-
wie die Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands auf europäi-
scher Ebene zu sichern, braucht es zusätzlich einen gemein-
samen europäischen Ansatz wie die Einführung eines euro-
paweiten CO2-Mindestpreises. So wird zusätzlicher Anreiz geschaffen, die konventionelle Stromerzeugung effizienter und umweltschonender zu gestalten und die Attraktivität erneuerbarer Energien erhöht. Dr. Florian Bieberbach: "Nach einem europaweit einheitlichen CO2-Mindestpreis oder der Einführung einer europaweit einheitlichen CO2-Steuer sucht man in den Maßnahmenvorschlägen der Kommission leider vergebens. Ein alleiniger deutscher Ansatz greift hier zu kurz."

Besonders erfreulich ist die Haltung der Kommission zur Kraft-Wärme-Kopplung (KWK). Die Förderung der KWK soll fortgeführt und auch ihre Weiterent-
wicklung durch die Bundesregierung unterstützt werden. Die Kommission empfiehlt, adäquate und langfristige Rahmenbedingungen für KWK-Anlagen zu schaffen, die Investitions- und Planungssicherheit schaffen. KWK-Anlagen sollen hin zu modernen, fle-
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