MRP hotels


Corona-Pandemie:
Drastische Auswirkungen auf die deutschen Hotelbetriebe

Berlin (ots|wro) - Das Coronavirus (COVID-19) wirft die deutsche Tourismusbranche in eine noch nie dagewesene Krise. Olaf Steinhage, Geschäftsführer und Partner von MRP hotels, sieht enorme Auswirkungen: „Die Auslastung der Hotelbetriebe wird in Städten wie Berlin und München auf 45-55% fallen. Das Ausmaß dieses Abschwungs stellt alle zuvor bewältigen Krisen ganz klar in den Schatten.“

Über MRP hotels

MRP hotels ist ein führendes Beratungsunternehmen aus dem Bereich Hotellerie. MRP unterstützt dabei seine Kunden in allen Projektphasen – von der Standortsuche über Hoteldevelopment bis hin zu Transaktionsmanage-
ment, Performanceanalysen und technischem Consulting. Durch den Erwerb der Anteilsmehrheit an der deutschen Beratungsgesellschaft Hospitality Competence Berlin (hcb) im Herbst 2019 sind die Weichen klar auf europaweites Wachstum gestellt.

Mit Niederlassungen in Österreich, der Schweiz, Deutschland, den Niederlanden, Großbritannien sowie der Türkei profitieren die Kunden von umfangreichem Fach-
wissen aus den entsprechenden Hotelmärkten. Das Team bei MRP hotels besteht ausschließlich aus Experten mit langjährigem Knowhow im Hotellerie- und Tourismus-
sektor. Zu den Kunden gehören renommierte Unternehmen wie die Signa, Deka Immobilien, Raiffeisen Capital Management, Loisium Hotels, die S+B Gruppe oder B&B Hotels.

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Die Intensität der globalen Vernetzung, mit der wir heutzutage leben, zeigt, wie schnell sich ein Virus verbreiten und eine globale Industrie zum Stillstand kommen kann. Durch den drastischen Rückgang der Auslastung der Tourismusbetriebe in Deutschland wird die sonst so prosperiende Branche mit massiven Einbrüchen zu kämpfen haben. Obwohl die Tourismusindustrie sich davor in einer absoluten Hochphase befunden hat, sind die Handlungsspielräume und Reserven sehr klein. Betriebe, die schon vor der internationalen Krise gefährdet waren, werden es schwer haben Hilfe zu bekommen.

Laut dem Branchenexperten Olaf Steinhage wird die Tourismus-
industrie mit den Auswirkungen langfristig zu kämpfen haben: Die Arbeitslosenzahlen im Tourismus werden auch nach Eröffnung der Hotels nicht auf das Vorjahresniveau sinken, da Hotels mit weniger Auslastung rechnen müssen. Pacht- und Mietverträge werden neu durchdacht, wodurch die Renditen mittelfristig sinken werden. Was mit geplanten Projekten passiert ist noch nicht gewiss, die Reaktion der Banken bei Developments ist noch sehr ungewiss.

Gute Chance auf einen schnellen Rebound

Ein Lichtblick nennt Olaf Steinhage, Geschäftsführer und Partner von MRP hotels: „Die Tourismusindustrie meistert Krisen erstaun-
lich gut und gilt ganz klar weiterhin als globale Wachstumsindu-
strie. Nach der Finanzkrise im Jahr 2008 dauerte der Rebound immerhin fast nur 12 Monate, wobei damals der „Gegner“ nicht so mächtig war. China beispielsweise ist derzeit einen Monat voraus, auch hier steigt die Auslastung wieder. Jetzt gilt es einen kühlen Kopf zu bewahren und nicht in Panik zu verfallen, es geht derzeit den meisten Hotelbetrieben ähnlich.“

Die national dominierte Ferienhotellerie wird nach der Krise wohl am stärksten profitieren: In Deutschland werden voraussichtlich individuell Frei-
zeitreisende, sowie Einzel-Geschäftsreisende aus den Inlandsmärkten am schnellsten zurückkehren. Das Gruppenbusiness hingegen wird nur langsam starten und sich langfristig drastisch verändern. Metropolen mit hohem internationalen Gästeanteil und vielen Kongressen – wie zum Beispiel Köln, Frankfurt aber auch Berlin – werden wohl am schwersten den Weg zurückfinden.

MRP hotels hat dazu ein umfangreiches Paper erstellt und einen Infopoint auf der Website eingerichtet: https://www.mrp-hotels.com/covid-19