Weiden in der Oberpfalz


Entspannt flanieren
mm und kräftig ausschreiten

Die charmante Altstadt von Weiden lädt zum Flanieren ein.
Foto: djd/Tourist-Information der Stadt Weiden i. d. Opf.

Der Goldsteig-Hauptweg ist mit dem gelben "S" gekennzeichnet; die blauen Schilder markieren die Zu- und Verbindungswege. Foto: djd/Tourist-Information der Stadt Weiden i. d. Opf.

Rund um Weiden können Wanderer zu aussichtsreichen Touren aufbrechen. Foto: djd/Tourist-Information der Stadt Weiden i. d. Opf./T. Kujat

Von der Anhöhe zwischen Muglhof und Matzlesrieth kann man weit hinaus auf den Oberpfälzer Wald schauen. Foto: djd/Tourist-Information der Stadt Weiden i.d.OPf./T. Kujat

Von Weiden aus zu wildromantischen und aussichtsreichen Touren starten

Amnerg (djd|wro) - Auf dem Weg nach Süden lassen viele Urlauber die Oberpfalz links liegen. Doch wer sich nach Ruhe und Natur sehnt, regionaltypische Küche liebt und sich für Städte mit historischem Charme begeistern kann, sollte sich den nord-
östlichen Regierungsbezirk von Bayern einmal genauer anschauen. Eingebettet in grüne Wälder, mediterrane Karstlandschaften und idyllische Flusstäler liegen zahlreiche kulturhistorische Städte, die einen Besuch lohnen.

Von der Kulturperle auf den Kultweg

Als "Kulturperle" wird beispielsweise Weiden in der Oberpfalz bezeichnet. Gründe gibt es viele dafür, etwa die Altstadt mit ihren malerischen Renaissancehäusern oder die Bedeu-
tung der Stadt als Wirkstätte des berühmten Komponisten Max Reger. Beim Flanieren durch die romantischen Gässchen kann man sich dem allzeit lebhaften Treiben anschließen und das eine oder andere Souvenir erstehen - vor allem die Herstellung von Porzellanwa-
ren hat hier eine lange Tradition. Unter www.weiden-tourismus.info gibt es weitere Infor-
mationen dazu. Auch für Aktivurlauber ist die charmante Stadt ein guter Ausgangspunkt, um die wildromantische und aussichtsreiche Umgebung zu erkunden. Für Wanderfreunde ist dabei vor allem die Nähe zum Goldsteig interessant, dem längsten Qualitätswander-
wege Deutschlands. Gleich zwei Zuwege führen vom Max-Reger-Park aus auf den belieb-
ten Fernwanderweg: Verlässt man die Stadt in nördlicher Richtung, sind es 6,4 Kilometer über Edeldorf vorbei am Ortsrand von Wilchen-
reuth, bis man auf den Goldsteig gelangt. Die südliche Route beträgt 7,2 Kilometer. Sie führt über Schirmitz zum Hl. Dreifaltigkeitsberg bei Muglhof, wo unterhalb der kleinen Kapelle der Zuweg auf den Goldsteig trifft.

Mit dem digitalen Natur-Navi erhält man auf dem Goldsteig und seinen Zuwegen jederzeit alle Hintergrundinformationen zum Qualitätswanderweg. Foto: djd/Tourist-Information der Stadt Weiden i.d.OPf./T. Kujat

Natur-Navi mit interessanten Tipps

Zusammen bilden die Anknüpfungspunkte beider Zuwege an den Goldsteig mit der historischen Altstadt Weidens ein Drei-
eck. Die Summe der Seitenlängen beträgt gut 20 Kilometer - für Sport- und Wanderfreunde eine schöne Tagestour, um die bezaubernden Landschaften des Oberpfälzer Waldes zu genie-
ßen. Zur Vorbereitung, aber auch während der Wanderung lohnt sich ein Blick auf www.oberpfaelzerwald.de/natur-navi. Die digitale Kartenlösung basiert auf dem Goldsteig-Wegenetz und bietet Hintergrundinformationen zu besuchens- und sehenswerten Punkten, Gastgebern und Veranstaltungen. Hier sind auch 100 Natur-Highlights mit Stelen verzeichnet. Die Stelen erzählen durch Audioguides Geschichten, Sagen oder verraten das ein oder andere leckere Rezept. Zu den typischen Spezialitäten, die man etwa zur Rast in vielen Wirtshäusern serviert bekommt, gehören unter anderem Knödel, herzhafte Brotzeitplatten und Oberpfälzer Karpfen.

An der Dreifaltigkeitskapelle Muglhof trifft ein Zuweg auf den Goldsteig. Foto: djd/Tourist-Information der Stadt Weiden i. d. Opf./T. Kujat

Gleich zwei Zuwege auf den Goldsteig starten im Max-Reger-Park in Weiden. Foto: djd/Tourist-Information der Stadt Weiden i. d. Opf./T. Kujat