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Das Projekt "Zukunft im Dialog – Werte für ein neues Wir" möchte zur Überprüfung eigener Positionen anregen und zum Brückenschlag einladen. Foto: djd/gfi/Akademie für Philosophische Bildung und WerteDialog/Getty Images/SolStock

Zuwanderung und Migration sind wichtige Themen der Zukunft. Nur wenn eine gemeinsame Diskussionsbasis bei den Menschen vorhanden ist, kann man zusammen die Herausforderungen angehen. Foto: djd/gfi/Akademie für Philosophische Bildung und WerteDialog

Auch über das Thema soziale Ungleichheit wird in Deutschland leidenschaftlich diskutiert. Es geht dabei darum, eine gemeinsame Gesprächsbasis zu finden. Foto: djd/gfi/Akademie für Philosophische Bildung und WerteDialog

Auch in Deutschland zeigen sich immer deutlicher Zeichen der gesellschaftlichen Spaltung - gefragt ist stattdessen Gemeinsamkeit, ein neues "Wir". Foto: djd/gfi/Akademie für Philosophische Bildung und WerteDialog/Florian Freund

Akademie für Philosophische Bildung

Akademie für Philosophische Bildung und WerteDialog der Gesellschaft
zur Förderung beruflicher und sozialer Integration

Der Spaltung begegnen
Auch eine freiheitliche Gesellschaft braucht einen Sinn für Gemeinschaft

Amberg (djd|awz) - "Wenn Du nicht für meinen Präsidenten bist, will ich mit Dir nichts zu tun haben": In den USA war erlebbar, welche Auswirkungen tiefe gesellschaftliche Spal-
tungen haben können. Entsprechende Tendenzen gibt es auch in Deutschland: Individuelle Wertvorstellungen treffen auf gesellschaftliche Werte, die von Einheimischen auf die von Zugewanderten, die der Elterngeneration auf die der Jugend. In sozialen Netzwerken und im Alltag begegnen sich Menschen mit vermeintlich unvereinbaren Positionen, Interessen oder Bedürfnissen. Daraus ergeben sich wichtige Fragen für Gegenwart und Zukunft: Was macht uns aufnahmefähig für andere Perspektiven? Wie wollen wir zusammenleben? Wie entsteht ein "Wir"? Und welche Rolle spielt dabei das Maßhalten?

Was macht uns aufnahmefähig für andere Perspektiven? Wie wollen wir zusammenleben? Wie entsteht ein "Wir"? Um solche Fragen dreht sich ein neues Integrationsprojekt. Foto: djd/gfi/Akademie für Philosophische Bildung und WerteDialog/Getty Images/SolStock

Kampagne will neue Form des Dialogs etablieren

Das Projekt "Zukunft im Dialog - Werte für ein neues Wir" möchte Spaltungen sichtbar machen, zur Überprüfung eigener Positionen anregen und zum Brückenschlag einladen. Es eröffnet in seinen Wertedialogen einen Raum, der frei ist von Bewertung, Ideologie, Dogmen oder Vorurteilen. Ganz nach dem Motto: Wer philosophiert, übt Zuhören, Argumentieren und Hinterfragen. Man nimmt neue Perspektiven ein und ist eher bereit, die persönliche Betrof-
fenheit zurückzustellen. Alle sind eingeladen, sich auch in den sozialen Medien unter den Hashtags #verWIRung und #masshalten am Dialog zu beteiligen. Soweit es die Pandemie-
regeln erlauben, sind außerdem Aktionen im öffentlichen Raum geplant sowie eine Plakat- und Postkartenkampagne. Die gesamte Kampagne ist auf www.wersindwir.org zu finden, mehr Infos gibt es auch unter www.philosphische-bildung.de. Getragen wird die Initiative von der Akademie für Philosophische Bildung und WerteDialog der Gesellschaft zur Förderung beruflicher und sozialer Integration (gfi). Kofinanziert wird sie durch das Wertebündnis Bayern und den Asyl-, Migrations-, Integrationsfonds (AMIF) der Europäischen Union.

Ausbildung in der Moderation philosophischer Gespräche

Die Akademie philosophiert mit Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen gleichermaßen. Die Themen reichen von der Frage nach echter Freundschaft oder der Existenz von Zeit bis hin zu Fragen der Werte- und Demokratiebildung oder danach, was uns Orientierung bei wichtigen Lebensentscheidungen gibt. Vor allem aber kann man hier lernen, wie man selbst philosophi-
sche Gespräche moderiert. Was macht eine philosophische Frage aus? Welche Haltungen zeichnen eine gute Moderation aus, welche Fragen führen ein Gespräch in die Tiefe? Getra-
gen wird das Philosophieren von der Grundhaltung, dass es neben dem eigenen Standpunkt immer auch andere Sichtweisen gibt, die mindestens genauso "richtig" sind wie die eigenen.

Das Weglassen von Informationen kann eine Lüge sein und Vorurteile bestätigen: Auch darauf will die Kampagne mit einer Postkartenaktion aufmerksam machen.Foto: djd/gfi/Akademie für Philosophische Bildung und WerteDialog

Rentner gegen Beitragszahler: In der Gesellschaft gibt es viele mögliche Fronten. Eine Postkartenaktion will auf die Bedeutung des "Wir" aufmerksam machen. Foto: djd/gfi/Akademie für Philosophische Bildung und WerteDialog

Mit einer Postkartenaktion soll darauf aufmerksam gemacht werden, dass die Vielfalt der Gesellschaft vor allem eine Bereicherung ist. Foto: djd/gfi/Akademie für hilosophische Bildung und WerteDialog

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