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Marktgemeinde Mayrhofen

In 11 Monaten 11.000 Bäume gepflanzt!
Das Credo der Marktgemeinde Mayrhofen

Mayrhofen (ots|wro) - Gemeindeplätze zu begrünen, Parkflächen mit Bäumen einzufassen, Blumen und Sträucher zu pflanzen – wo immer auch Platz ist – ist bei uns in der kommunalen Überlegung kein Ni-
schenthema mehr. Die erhöhte „grüne“ Sensibilität, die wir überall spüren, ist auch uns Auftrag!

In Sachen Ortsverschönerung und Klimaschutz müssen wir alle vor der eigenen Haustür pflanzen. Gemeinsam. Mit kleinen einfachen Schritten etwas bewirken. Mit wenig Geld viel erreichen. Gemeindeseitige Vorhaben in Richtung „Grün“ gehen an der Bevölkerung nicht spurlos vorüber. Für heuer sind folgende Aspekte geplant bzw vereinzelt schon umgesetzt:

> Neue Wege in der Grünraumgestaltung: Anstatt Rasenflächen, setzen wir auf nachhaltige winterharte Pflanzen und Bäume. Im Gemeindegebiet Mayrhofens wurden 2020/21 gerundet 11.000 Bäume gepflanzt. In Zeiten des Klimawandels und der Hitzerekorde ist es wünschenswert, versiegelte Flächen der Natur zurückzuge-
ben. Wir „öffnen“ versiegelte Bereiche und begrünen wieder! Beispiel: Am Musikpa-
villonplatz haben wir knapp 400 m² Asphalt entfernt, dafür Bäume gepflanzt, Gras gesät und Rosenstöcke verzieren die Umrandungen – würden alle Gemeinden Tirols 400 m² rekultivieren, hätten wir 111.600 m“ mehr an Grünflächen! Manchmal geht das leider nicht, denn zu viele Verkabelungen, Kanäle und Leerverrohrungen füllen oftmals die Unterwelt. Aber auch da haben wir uns etwas überlegt: Wir probieren`s mit mobilen Bäumen. Damit können wir den Straßenräumen eine Mehrfachnutzung abgewinnen, denn: Bäume kühlen, Bäume spenden Schatten, Bäume bieten einen Mehrwert im Bereich der Biodiversität, unter Bäumen ist gut rasten... Kurzum: Beton und Asphalt bekommt ein neues Outfit! Man kann mit einzelnen Schritten viel für die Biodiversität leisten. Auch bei schlechten Standortbedingungen

> Urbane Hitzeinseln entschärfen: Wir lassen das Schulgebäude bewachsen! Wir setzen vermehrt auf Blumenwiesen: Wir haben berechnen lassen, wie viel Benzin eingespart werden kann, wenn wir die Rasenflächen anstatt jeden 10ten Tag nur mehr einmal im Sommer mähen. Dabei haben wir die Frage beantwortet: Wie viel Treibhausgasemissionen werden minimiert? Resultat: 237 kg CO2 Einsparung pro Jahr. Dieses Ergebnis könnte man wieder auf alle Gemeinden Tirols hochrechnen.

> Lokale Materialien verwenden: Damit werden Lieferstrecken verkürzt oder eingespart und dadurch die Verbrennung fossiler Energieträger gedrosselt.

> Inspiration geben: Die Bürgerschaft sieht die Veränderungen mit Wohlwollen und folgt dem Gemeindebeispiel. Das heißt: Viele „klinken“ sich ein und leisten damit einen Beitrag.

> Verzicht auf Kunstdünger und Pestizide: Natürlichkeit ist uns Priorität!

Es geht auch anders!

Mit den oben erwähnten Maßnahmen werden wir die Lebensqualität der Einheimischen verbessern und den Aufenthalt unserer Gäste verschönern. Ziel ist eine gesunde intakte Grünanlagenbewirtschaftung! Grünanlagen sollen nicht nur Hingucker sein, sondern auch klimatechnisch Sinn machen!

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