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ROSE Bikes


Corona-Krise:
Rose Bikes priorisiert Solidarität statt Profit

Bocholt (ots) - Der Bocholter Mittelständler Rose Bikes GmbH greift in der aktuellen Situa-
tion zu drastischen, innerbetriebliche Maßnahmen, um einen Beitrag zu leisten, die exponentielle Verbreitung des Covid-19 Virus einzudämmen. Geschäftsführer Thorsten Heckrath-Rose fordert gelebte Solidarität mit den Schwächeren der Gesellschaft und stellt wirtschaftliche Interessen des Unternehmens hinter soziale Verantwortung.

Eindämmung der Verbreitung des Corona-Virus: Rose Bikes stellt u.a. in Logistik und Produktion auf ein Mehrschichtsystem um, um die Anzahl der Mitarbeiter je Schicht und Ansteckungsgefahren zu reduzieren. Außerdem werden die Reinigungsintervalle erhöht und Hygienevorschiften verschärft. Bild: obs/ROSE Bikes GmbH/Rose Bikes

"Gemeinsam mit unserem Management haben wir entschie-
den, dass wir in der aktuellen Situation wirtschaftliche Inte-
ressen konsequent hinter unsere soziale Verantwortung stellen. Dieser Schritt fällt uns als mittelständisches Unter-
nehmen sehr schwer, wir sind aber davon überzeugt, dass dieses unsere Pflicht ist", erklärt Thorsten Heckrath-Rose.
"Ich bin mir sicher, dass wir alle gestärkt aus dieser Krise hervorgehen werden, wenn jeder seinen Beitrag leistet und wir schnell und umfassend agieren", ergänzt Geschäftsführer Marcus Diek-
mann.

Rose Bikes sieht sich in der gesellschaftlichen Verantwortung, gemeinsam mit den Mitarbeitern schnell und beherzt zu handeln. Insbesondere dann, wenn der Staat aktuell nicht ausreichend schnell agieren kann und sich mit konsequenten und verbindlichen Regelungen schwertut. Daher hat der Bocholter Fahrradspezialist bereits vor der Entscheidung der Landesregierung, Schulen und Kindergärten zu schließen, Regelungen vereinbart, die allen Mitarbeitenden mehr Freiheiten für die Regelung privater Betreuungs- und Versorgungsaufgaben einräumt.

Außerdem hat Rose Bikes die Eröffnung des neuen Flagship-
stores in der Schweiz am Zürichsee, die für den 2. April 2020 geplant war, aus Sicherheitsgründen bis auf Weiteres verschoben.

Alle Mitarbeiter wurden sensibilisiert, sich freiwillig im Rah-
men der Möglichkeiten zu isolieren, verschiebbare, öffentliche Aktivitäten temporär zu unterlassen und sich um Betreuung bzw. Unterstützung von Kindern, Hilfebedürftigen und Älteren zu kümmern. Das Unternehmen stellt gegenüber den Mitarbei-
tenden klar, dass sich eine großflächige Ausbreitung kaum mehr verhindern lässt, aber die Geschwindigkeit dieser deutlich beeinflusst und positiv verlangsamt werden kann. Damit könne der Wissenschaft, Ärzten und Krankenhäusern und anderen unterstützenden Einrichtungen mehr Zeit verschafft werden.

Auch die Rose Bikes Mitarbeiter leisten ihren Beitrag. So haben zum Beispiel bereits die ersten Mitarbeiter angeboten, ihre Überstunden für Kolleginnen und Kollegen zu spenden, die
diese aktuell für Kinderbetreuung nutzen.

"Wir rufen auch alle anderen Unternehmen auf, schnell konsequente Maßnahmen in diesen schwierigen Zeiten umzusetzen", so Thorsten Heckrath-Rose.

Über ROSE Bikes GmbH

Die ROSE Bikes GmbH ist Radexperte mit über 110-jähriger Tradition. Der Fokus des Familienunternehmens, das heute über 450 Mitarbeiter beschäftigt, liegt auf individuellen, nach Kundenwünschen gebauten Fahrrädern. Die Wunschbikes werden von Hand und in Qualitätsarbeit am Hauptsitz in Bocholt im Münsterland montiert und europaweit ausge-
liefert. Im Onlineshop sowie in den Stores in Bocholt, Mün-
chen und Posthausen lassen sich die Räder mithilfe des digitalen Bike-Konfigurators einfach zusammenstellen. Neben kompletten Bikes bietet ROSE zudem Einzelteile, Zubehör und Bekleidung an. ROSE Bikes erwirtschaftete im Geschäftsjahr 2018/2019 einen Gesamtumsatz von rund 102 Millionen Euro.

Weitere Informationen: https://www.rosebikes.de/

.
"Seitens der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter spüren wir deutlich den Wunsch nach Transparenz und Hinweisen zum Umgang mit der Krise. Fehlende und unklare Informationen führen nur zu Verunsicherung. Daher haben wir ganz proak-
tiv Handlungsanweisungen an unsere Belegschaft gegeben", erklärt Thorsten Heckrath-Rose. Der Bike-Direktversender hat innerbetriebliche Maßnahmen ergriffen, die den Mitarbeitern Sicherheit für die kommenden Wochen gibt, das Infektions-
risiko reduzieren und gleichzeitig den wirtschaftlichen Betrieb des Unternehmens in einer der Situation angemessenen Form aufrecht erhält:

1. Verpflichtende Verlegung von Terminen auf digitale Kommunikationswege, wie z. B. Videokonferenzen.

2. Den Mitarbeitern in der Verwaltung wird angeordnet, in allen Bereichen, in denen es möglich ist, von zuhause aus zu arbeiten und zeitgleich die Anzahl der Mitarbeitenden in den Büros zu reduzieren.

3. Angebot einer kulanten Minusstundenregelung, die Mitar-
beiter ür sich nutzen können.


4. Die Logistik und Produktion wird ab Mittwoch, 18. März 2020 auf ein Mehrschichtsystem umgestellt, außerdem werden die Reinigungsintervalle erhöht. Dadurch wird die Anzahl der Mitarbeiter je Schicht und somit auch Begeg-
nungspunkte und Ansteckungsgefahren reduziert.


5. Alle Mitarbeiter in den Stores an den Standorten Bocholt, München und Posthausen wurden sensibilisiert, ausreichend Abstand zu den Kundinnen und Kunden einzuhalten. Auch die Hygienevorschriften wurden erweitert, so werden zum Bei-
spiel Pager, mit denen Termine organisiert werden, nach jeder Benutzung ausreichend desinfiziert. Dies gilt ebenso für Fahrradgriffe und Displays nach den Probefahrten. Desinfek-
tionsspender stehen auch den Kunden in den Stores zur Verfügung.

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